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Beispiel 1 - Zwischengeschoss

Beispiel 1: Zwischengeschoss

Unterlagen:

Zeichnung 1.1.5.4 Zwischengeschoss
Zeichnung 1.1.5.5 Schnitt A-A
Zeichnung 1.1.5.6 Schnitt B-B
Zeichnung 1.2.5.8 Schnitt D-D
Zeichnung 1.2.5.9 Schnitt E-E
(Dokumente liegen als Scans vor und werden später verlinkt)

Panoramen:

Es existieren 20 Panoramen aus dem Zwischengeschoss. Pro Längsabschnitt (5 an der Zahl) wurden mindestens 3 jeweils an den Durchgängen gemacht und zusätzlich sind die 4 Revisionsluken der Batteriefortluft mit einem Panorama bedacht worden. Hier gibt es ein Beispiel vom Zugang ins Zwischengeschoss
(Panoramen werden später verlinkt)

Beschreibung:

Allgemein:
Das Zwischengeschoss erstreckt sich über den gesamten Schutzkern des TO 01 (66,30 m x 49,90 m). Es wird durch die 1,65 m starken Außenwänden begrenzt und ist durch vier Längswände von 2,40 m Stärke in fünf Kammern unterteilt. Diese Längswände haben jeweils drei Durchbrüche um die Begehbarkeit (Bekriechbarkeit) zu ermöglichen. Zugänglich ist das Zwischengeschoss nur durch eine Druckluke (LZ 60-10) im Bereich Achse A/B-1.
Die lichte Höhe von der Oberkante der Schutzkerndecke (SKD) bis zur Unterkante der Betonfertigteile beträgt 1,95 m. Auf der Oberkante der der Schutzkerndecke befindet sich eine Kiesschüttung von 0,50 m Höhe. Diese Kiesschüttung hat einerseits die Aufgabe abplatzende Betonbrocken der Zerschellschicht von der Schutzkerndecke fernzuhalten und diese vor mechanischen Beschädigungen zu schützen sowie eine Lastverteilung zu erreichen. Weiterhin dient sie dem akustischen Schutz. Die Kammern des Zwischengeschosses haben eine lichte Breite von 7,20 m und eine lichte Länge von 63,00 m.

Kammer Achse E/F-1/12:
Hier befinden sich die Deckendurchführungen für die Befestigungsbolzen der PKU-Aufhängungen der Tragwerke (TW) 4 und TW 6.

Kammer Achse D/E-1/12:
Hier befinden sich weitere Deckendurchführungen für die Befestigungsbolzen der PKU-Aufhängungen TW 4. Im Bereich der Achse 8 befindet sich das Verteilerrohr der Batteriefortluft, sowie im Bereich der Achse 11/12 die Druckausgleichskammer der Gebäudefrischluft mit den beiden Durchführungen DN 600 durch die Außenwand und den beiden Anschlussöffnungen an die Temperaturimpulsdämpfer (TWU) Gebäudefrischluft.

Kammer Achse C/D-1/12:
Hier befinden sich weitere Deckendurchführungen für die Befestigungsbolzen der PKU-Aufhängungen TW 4. Im Bereich der Achse 8 befindet sich das Verteilerrohr der Batteriefortluft, sowie im zwischen Achse 11 und 8 das Abluftrohr der Batteriefortluft. Alle Rohre der Batteriefortluft bestehen aus Stahlrohr 325 x 6 und sind mit einem Betonmantel umgeben. Für Wartungs- und Revisionszwecke befinden sich an den Enden der Rohrleitung Blindflansche.

Kammer Achse B/C-1/2:
Hier befinden sich nur die Deckendurchführungen für die Befestigungsbolzen der PKU-Aufhängungen TW 5.

Kammer Achse A/B-1/12:
Diese Kammer weist die meisten Einbauten auf. Einerseits befinden sich hier die Deckendurchführungen für die Befestigungsbolzen der PKU-Aufhängungen TW 5. Sämtliche PKU-Aufhängungen im Zwischengeschoss sind mittels verschraubter Stahlhauben und Dichtungen hermetisch verschlossen. Weiterhin befindet sich hier die Druckluke für den Zugang zum Zwischengeschoß, weiter verlaufen hier zwischen Achse 1 und Achse 6, 36 Stück Kabelschutzrohre für die Nachrichtenkabel. Im Bereich Achse 6/7 befindet sich der Kabelboden Nachrichten und daran anschließend der Kabelschacht Nachrichten, der sich bis in das 3. UG erstreckt. Im Bereich der Achse 12 befindet sich die Druckausgleichskammer der Dieselverbrennungsluft mit den beiden Durchführungen DN 600 durch die Außenwand und 5 Rohrdurchführungen in die darunterliegende Luftspeicherkammer der Dieselverbrennungsluftanlage.

Sonstiges:
Um anfallende Feuchtigkeit aus dem Zwischengeschoss abzuführen befinden sich hier 33 Stück Fußbodeneinläufe, die anfallendes Wasser aus dem Zwischengeschoss abführen sollen. Die Rohrleitungen enden im Bereich der Achsen 1 und 12, außerhalb des Baukörpers an der Außenwand. Der während der Bauphase eingebrachte Kies hatte einen sehr hohen Wasseranteil (es war Herbst und Winter) daraus resultierten während der Nutzung sehr große Probleme, das Zwischengeschoß trockenzulegen. Dies war nur mit einem sehr großen technischen (Luftentfeuchtungsgeräte) und personellen Aufwand zu realisieren.

- DOKUMENT ENDE -

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