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Die zeitliche Planung

Phase 1 - Fotografieren der Rohbilder

Die Dokumentation umfasst neben den Originalunterlagen eine technische Beschreibung und einen fotografischen Teil. Da der sichere Verschluss des Bauwerkes zum Ende des Jahres 2008 wieder hergestellt werden musste, war es notwendig, die erforderlichen Bilder für die Panoramadarstellung des Bauwerkes vorher abzuschließen (die Erstellung der Panoramen erfolgte verspätet).

Im Durchschnitt ist der Abstand zwischen den Panoramen in jeder Richtung ca. 3 Meter. Das heißt, dass jedes Panorama einen Raum von ca. 9 Kubikmetern abdeckt. Insgesamt sind ca. 1.500 Panoramen zusammen gekommen. Die Rohdaten umfassen hierbei ca. 1.100 Gigabyte. Die anfallenden Daten zur Fertigstellung der Panoramen werden zusätzlich um die 1.500 Gigabyte benötigen. Die im Internet zur Verfügung stehenden Panoramen werden schätzungsweise auf 5 Gigabyte komprimiert werden können, ohne inhaltliche Informationen der Bilder zu verlieren. Zusätzlich zu den Panoramen wurden Detailaufnahmen erstellt, welche hier aber noch nicht zur Verfügung stehen. Diese umfassen zum Beispiel Typenschilder und verschiedene wichtige Bezeichnungen, welche auf den Panoramen nicht lesbar sind. Der angesetzte Zeitraum für die Anfertigung der Panoramafotos betrug 1,5 Jahre. Mit allen vorbereitenden Maßnahmen wurden es schlussendlich fast 2 Jahre. Die Arbeiten der Phase 1 waren, bis auf etwas Nachbesserung, im August 2008 beendet.

Phase 2 - Erstellen der Panoramen

Nach Beendigung der fotografischen Arbeiten im Bauwerk wurden die Panoramen aus den Rohbildern erstellt. Hierzu mussten diese durch verschiedene Bearbeitungsstufen gehen. Hierbei werden zuerst die größtenteils mit HDR-Technik gemachten Einzelbilder zu einem einzigen Bild zusammengefügt, welches alle Lichter und Schatten der schwierigen Beleuchtungssituation darstellen kann. Anschließend wird der Bodenbereich, in dem das Stativ zu sehen ist, vorbereitet und durch mehrfach gemachte Aufnahmen des Bodens ein Bodenbild ohne Stativ erzeugt (mittlerweile passiert dies per Software weitgehend automatisch). Die so entstandenen Bilder können mittels einer speziellen Software (PTGui, siehe www.ptgui.com ) zu einem Panoramabild verbunden werden und in verschiedenen Formaten ausgegeben werden. Abschließend erfolgt eine Nachbearbeitung, um Fehler zu entfernen und Optimierungen an Helligkeit, Kontrast und Farbe vorzunehmen. Die so entstanden Panoramen sind bereit für die Einbindung in unseres virtuellen Rundgang.

Phase 3 - Ausarbeiten der Dokumentation, Teil 1

Panoramen alleine sind schön und gut, aber es gibt zum Bunker 17/5001 weit mehr zu sagen. Zuerst mussten die Panoramen in einem virtuellen Rundgang miteinander verbunden werden. Das bedeutet, dass man im aktuellen Panorama auf die Bereiche klicken kann, zu denen Anschlusspanoramen existieren. Durch das Anklicken gelangt man dann zum nächsten Panorama und kann sich so von Punkt zu Punkt im gesamten Bauwerk bewegen. Zusätzlich werden zu den verschiedenen Bereichen Informationen zur Funktionsweise und Technik bereit gestellt, welche in Schriftform oder als Grafik die technischen Abläufe und Prinzipien erläutern. Da wir nicht allwissend sind und Fehler machen (hoffentlich nicht so viele), wird es später die Möglichkeit für Außenstehende geben, Kommentare zu schreiben oder auch selbstständig an der Dokumentation mitzuarbeiten. Hierbei wird es möglich sein, selbst online Panoramen oder andere Inhalte zu sortieren, miteinander zu verlinken und so völlig neue Teilstrukturen zu erstellen. Wir hoffen, dass auf diese Weise das Wissen Vieler dazu beiträgt, ein ganzheitliches Bild zu erstellen und diese technische Meisterleistung einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Phase 4 - Ausarbeiten der Dokumentation, Teil 2

Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Soll heißen, wir haben Phase 4 zwar nicht geplant, sind aber trotzdem sehr froh, dass wir sie haben. Dahinter verbirgt sich die Erfassung von sehr vielen Original-Dokumenten, deren Existenz uns lange nicht bekannt war. Entsprechend sind wir anfänglich davon ausgegangen, wir müssten uns mit den Panoramen und der eigenen Ausarbeitung der Zusammenhänge "zufrieden geben". Dem ist aber nicht so - zusätzlich können wir auf umfassende Pläne und Dokumente aus eigenen Beständen und verschiedenen externen Quellen zugreifen. Entsprechend länger dauert das ganze Vorhaben allerdings. Gut Ding will eben Weile haben.

Phase 5 - Buch "Honeckers geheimer Bunker 5001"

Auch hier ein Projektabschnitt, mit dem zu Begin der Aktionen nicht zu rechnen war. Jürgen Freitag hat sich kurz nach den Begehungen 2008, inspiriert von den vielen Fragen der Besucher und dem großen Interesse der Öffentlichkeit am Objekt 5001, an die schriftliche Zusammenfassung seiner Erlebnisse und vieler Fakten zur Geschichte, der Entstehung und der Nutzung des Bauwerkes gemacht. Eine Angelegenheit, bei der man erst später merkt, auf was man sich eingelassen hat. Es ist wirklich nicht wenig Arbeit, die so ein Buch macht. Und auch Hannes Hensel, der bei der Aufbereitung der Fotos und Verfügbarmachung von Originalplänen und Panoramaausschnitten als Co-Autor beteiligt war, hätte sich dieses Unterfangen einfacher vorgestellt. Aber die Beiden haben gut zusammengearbeitet und das Buch ist im Oktober 2010 erschienen.

Der zeitliche Rahmen

Phase 1 hat gut 2 Jahre angedauert und wurde zum Ende November 2008 endgültig abgeschlossen. Nach der Wiederherstellung des Verschlusses wurde mit der Erstellung der Panoramen und der Digitalisierung der Dokumente begonnen. Die meisten Panoramen stehen bereits im virtuellen Rundgang zur Verfügung, die komplette Fertigstellung der verbleibenden Panoramen und Detailaufnahmen wird aber auch noch einmal einige Zeit benötigen. Zusätzlich laufen immer noch verbliebende Arbeiten der Digitalisierung und Aufbereitung der entstandenen Daten (Phase 4) weiter. Das flexible System der Präsentationswebsite wird weiter ausgebaut und für interessierte Besucher unserer Website wird es in Zukunft möglich sein, selbst aktiv an der Dokumentation mitzuwirken. Wir hoffen auf dieses Weise eine möglichst breit gefächerte Informationsplattform zu bieten, durch die so viel Wissen wie möglich zum Bunker 17/5001 und andern damit in Verbindung stehenden Bereichen gesammelt werden kann. Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik und Hilfe.

Nachhaltige museale und touristische Nutzung des Objekts 17/5001

Mittlerweile beansprucht auch das Objekt 17/5001 und dessen nachhaltige Nutzung in Kombination mit dem Bunker 17/5001 viel Zeit und Aufmerksamkeit. Mehr hierüber erfahren Sie unter Zukunft 17/5001.

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