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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Besichtigung des Objektes 17/5001 - Honecker-Bunker PDF Print E-mail
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Bitte beachten Sie, dass eine Besichtung des Bunkers nicht mehr möglich ist!

Im Rahmen der Wiederherstellung und Verbesserung des Verschlusses des Bunkers 17/5001, wurde der Zugangsbereich des Bunkers zum Ende des Jahres 2008 wieder massiv verschlossen. Weitere Einzelheiten finden sie hier. Eine Besichtigung des Bauwerkes ist leider nicht mehr möglich.

Im Vorfeld konnte der BBN e.V. in Zusammenarbeit mit den Berliner Forsten eine temporäre Erlaubnis für Besuche des Bauwerkes durch Dritte erwirken (August bis Oktober 2008). Durch die Einnahmen aus den geführten Begehungen musste im Gegenzug der Verschluss des Honecker-Bunkers durch den BBN e.V. finanziert werden.

Auch wir sehen den Verschluss des Bunkers als "notwendiges Übel". Natürlich wäre es schön, das Bauwerk als Museum öffnen zu können, allerdings ist ein solches Unterfangen aus ökonomischer Sicht nicht realisierbar. Die erforderlichen Kosten für eine dauerhafte Öffnung, Sicherung und Inbetriebnahmen gehen nach Schätzungen verschiedener Fachleute in den siebenstelligen Bereich. Auch ein dauerhafter Betrieb als touristische Attraktion ist nicht selbsttragend möglich, wie aus den Erfahrungen mit kleineren, in besserem technischem Zustand erhaltenen Anlagen deutlich wird. Die Betreiber dort haben große Probleme kostendeckend zu arbeiten und die Anlagen in Schuss zu halten.

Aus diesen Gründen ist das Erhalten und Wiederherstellen des Verschlusses des Honecker-Bunkers die beste Möglichkeit, das Denkmal dauerhaft zu schützen und die Dokumentation durch den BBN e.V. eine gute Alternative, den Bunker zu besichtigen. Auch wenn das Flair des echten Bauwerkes natürlich fehlt, wird dies wenigstens teilweise wieder ausgeglichen, da der virtuelle Bunker immer geöffnet, überall beleuchtet und bis in die letzte Ecke begehbar ist. Sie können so auch Bereiche entdecken, in die Sie in der Realität mit Sicherheit nicht gehen oder kriechen möchten.

 
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