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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

Aktion 5002 PDF Print E-mail
Written by Hannes Hensel   
There are no translations available.

Am 21. August startet die vom Bunker 5001 e.V. organisierte "Aktion 5002". Es geht hierbei um die Öffnung, Doukumentation und den Wiederverschluss des Bunkers 17/5002 bei Marienwerder. Dies war die abgesetzte Sendestelle des Hauptbauwerkes in Prenden. Ähnlich wie in der 5001 soll auch in der 5002 mit Hilfe der Panoramafotografie ein umfassendes Abbild des Bauwerkes geschaffen werden, welches eine spätere virtuelle Begehbarkeit ermöglicht.

In diesem Bereich werden wir ein wenig über den Arbeitsfortschritt und die Planung der Aktion verlauten lassen. Auch kann diese Plattform zusätzlich für Kommunikationszwecke genutzt werden.

Wenn bei Außenstehenden das Interesse besteht, bei den Arbeiten mitzuwirken, melden Sie sich doch bitte einfach über unsere Kontaktadresse This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it . Für die Teilnahme ist eine Mitgliedschaft im Verein notwendig. Dies ist aber unkompliziert möglich. Großer Aufwand entsteht dadurch nicht. Nähere Informationen unter Bunker 5001 e.V.

23.08.2010, Offen!
Am Montag war es soweit, die letzten Betonreste gaben nach und wir waren kurz darauf im Bauwerk. Zustand relativ gut, wenn auch sehr viel aufzuräumen und vorzubereiten ist. Wir haben also noch gut zu tun, bevor wir mit der Dokumentationsarbeit beginnen können. Der Zugang ist gesichert, wer interessiert ist an einer "Begehung", wende sich bitte an uns. Es muss niemand draußen bleiben oder illegal arbeiten...
Demnächst mehr.
Gruß, H. Hensel

26.08.2010, Türen...
Heute wurde die erste Prüfung der DZ-Türen im Eingangsbereich durchgeführt. Bisher müssen wir uns durch mehrere Luken quetschen, um ins Innere des Bauwerkes zu gelangen. Aber die ersten Arbeiten an den DZ-Türen lassen uns guter Hoffnung sein, dass sich dies bald ändert. Nach einer Weile flexen ist der Mechanismus wieder nutzbar und sämtlich Schweißnäte aufgeschnitten. Allerdings fehlen zwei Kegelrollenlager und ein Scharnierdeckel - daher hängt die Tür nicht mehr im Rahmen sondern sitzt unten auf. Eine Öffnung war daher heute nicht möglich, aber das wird noch Danach wartet noch eine zweite DZ-Tür auf uns, aber auch das lässt sich bestimmt meistern. All dies ist für das Wochende geplant. Anfang nächster Woche geht es dann weiter mit Elektroarbeiten für die Notbelechtung.
Wir berichten...
Gruß, H. Hensel

29.08.2010, Türen!?!?
Verflixte Axt, immer noch nicht auf - die Türen. Es gestaltet sich trotz mittlerweile vorhandenen Lager schwierig die DZ-Türen zu öffen. Der Verschluss wurde seinerzeit wirklich gründlich durchgeführt. Also kriechen wir immer noch durch Luken und sinnen schon nach weiteren Öffnungsmöglichkeiten.
Aber dafür haben wir an anderen Stellen einiges geschafft: Die Zugangstreppe ist fast vollständig von Sand und Beton befreit, der Zugangstunnel sieht schon deutlich besser aus und das untere Stockwerk und ein Teil des Oberen sind schon aufgeräumt. Ausserdem haben wir vermutlich die richtige Einspeisung für die Notbeleuchtung lokalisiert, so dass die anstehenden Elektroarbeiten mit etwas Glück relativ einfach ausfallen. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben (siehe Türen).
In Kürze geht es weiter.
Gruß, H. Hensel

31.082010, Nu' aber!
Dank tatkräftiger Unterstützung haben wir mittlerweile die DZ-Türen geöffnet. Es bedurfte immerhin einer 50-Tonnen-Presse, aber der konnten die Türen dann nicht mehr widerstehen. Allerdings mit geöffnetem Verschluss, also zurückgezogenen Bolzen. Wir mussten demnach "nur" die Schweißnähte aufdrücken, nicht die verschlossenen Türen - das wäre sonst wohl nichts geworden. Wie auch immer, man kann jetzt gemütlich ins Bauwerk gehen, wenn man die entsprechenden Schlüssel hat.
Der Dienstag war aber auch sonst sehr erfolgreich. Dank der "Leipziger Brigade" erstrahlte auch das Notlicht recht schnell wieder im Bauwerk. Bis auf wenige Fehlerstellen, sind alle Bereiche beleuchtbar.
Und auch die Unordnung wurde weiter zurück gedrängt. Es wird langsam "wohnlich" und wir werden in Kürze mit den Aufnahmen beginnen.
Soviel für heute.
Gruß, H. Hensel

Und an dieser Stelle sei schon einmal gesagt: Vielen Dank an die vielen Helfer und für die großartige Unterstützung die wir bekommen!

11.09.2010, Planungen & Elektrosmog
Damit wir uns im Bunker nicht nur mit Schimmel belasten (wobei unser Cleaner-Trupp unter teilweise Vollschutz schon gute Arbeit geleistet hat!) verteilen wir jetzt vermehrt Elektro-Smog - soll heißen das Bauwerk hat Licht. Nicht alles gleichzeitig zu betreiben, aber fast. Bis auf ein paar Fehlerstellen gilt das für alle Bereiche. Deshalb waren wir heute und sind morgen vor Ort, um die Planung für die Panoramen zu beenden. Ca. 210 Stück werden es wohl werden, wir haben einen kompletten Übersichtsplan zusammen gestellt. Ab morgen bzw. Montag legen wir los - 2 bis 3 Mann werden in der ersten Woche arbeiten, danach werden es 2 oder Einer für weitere 2 bis 3 Wochen sein. Mit ein wenig Reserve gehen wir vom Abschluß der Arbeiten zu Mitte Oktober aus. Und dann kommt wieder der leidige Abschied - schon jetzt habe(n) ich (wir) "die Kiste" liebgewonnen. Man steckt Arbeit rein, sieht das Projekt wachsen, alles wird immer "schöner" - und dann wieder dicht machen - seufz...
Ich muss jetzt Lotto spielen gehen - bis bald an dieser Stelle.
Gruß, H. Hensel

 
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