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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

Spurensuche PDF Print E-mail
Written by Jürgen Freitag   
Sunday, 19 September 2010 17:42
There are no translations available.

"Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt."
Johann Wolfgang von Goethe

Die Exkursion nach Rüdersdorf ist Geschichte. Wie aus den ersten Reaktionen zu erkennen ist, hat es dem Großteil der Teilnehmer gut gefallen. An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen, mich bei den Angestellten des Museumspark Rüdersdorf und bei der Cemex Gmbh für ihre Unterstützung zu bedanken. Ein Abstecher nach Rüdersdorf lohnt sich generell, der Tagebau und die Museumslandschaft vermitteln vielfältige Eindrücke.

Ich hoffe, auch wenn das ehemalige Bunkerobjekt nicht mehr vorhanden war, ist es trotzdem gut gelungen an Hand von Fotos und den Eläuterungen, ein Bild der einstigen untertägigen Anlage zu vermitteln. Beim anschließenden Rundgang konnten sich alle an der Spurensuche beteiligen und das Spannenste war, das einer der Teilnehmer fündig wurde (nach Bildern aus einem einschlägigem Forum). Er hat die Reste des einstigen Notausstieges entdeckt, kein großes Ereignis, doch ein Mosaiksteinchen und Beweis wie die Anlage im Berg gelegen hat.

Das Redenportal zur Zeit der Demontage des Objektes

Der einstige Haupteingang das Redenportal ist noch unter der schützenden Sandschicht verborgen und sicher wird es noch einige Zeit dauern, bis man auch dieses wieder sehen kann. Es ist schon erstaunlich, was dieses Schinkelbauwerk für eine wechselvolle Geschichte erlebt hat, vom Portal  eines unterirdischen Kanals für den Kalksteintransport, über den Eingang zu einer Rüstungsfabrik des zweiten Weltkrieges, anschließend einer Führungsstelle der "Roten Armee" bis hin zur ersten Hauptführungsstelle (HFüSt) des Nationalen Verteidigungsrates der DDR. Das ist eine Geschichte, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann. Um schon einmal einen Eindruck zu vermitteln, fügen wir ein Bild dieses Portales während seiner Zeit als HFüSt an.

Weitere Dokumente zum Objekt Traube kann man in Kürze in unserer Rubrik WebID einsehen. Da wäre ich dann schon bei unserem Buch. Bei unserer Exkursion konnte wir die ersten Exemplare präsentieren. Weitere werden bis Ende September an den Großhandel ausgeliefert, so dass auch der Zugriff für die breite Leserschar bald gewährleistet ist.

Das soll als kurze Information zu unserer Vereinsarbeit genügen, über die Aktion auf dem Objekt 5002 werden wir weiter informieren.

Mit freundlichen Grüßen, J.Freitag

 
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