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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Die Ausrüstung PDF Print E-mail
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Neben der ganz normalen Ausrüstung, wie Stativen, Scheinwerfern und Lampen, einem Stromerzeuger und entsprechendem Zubehör, wurden für die Aufnahmen im Bunker 17/5001 auch eine Reihe von speziellen und extra angefertigten Gegenständen benötigt. Brett zur Wandbefestigung Winkel zur Kantenbefestigung Panoramakopf (umgebaut) Kamera mit angepasstem Objektiv Kamerasteuerung Mobile Stromversorgung Umgebaute Handlampen Ausrüstung
 
Dies sind im Einzelnen:
 
 
Die Aufnahmen wurden zum größten Teil unter der wieder in Betrieb genommenen Notbeleuchtung gemacht. Da es sich hierbei um sporadisch verteilte 25 Watt Lampen handelt, kommt es zu einer ungleichmäßigen Ausleuchtung der Räume und einer starken Verschiebung ins Rote. Der dadurch entstehende extreme Dynamikumfang der Beleuchtung kann von normalen Kameras nicht erfasst werden. Die einzelnen Aufnahmerichtungen wurden daher durch 3 Einzelbilder mit jeweils 2 Blendenstufen Unterschied abgedeckt. Diese werden später mit Hilfe der HDR Technik zu einem Einzelbild zusammengefügt, in dem der gesamte Helligkeitsumfang wiedergegeben wird.
 
In Bereichen, in denen keine oder nur unzureichende Beleuchtung vorhanden ist, wurde die Beleuchtung entweder durch Scheinwerfer (bis zu 24 Stück mit je 150 Watt) oder eine mobile Stromversorgung realisiert. Bei Aufnahmen unter Scheinwerferbeleuchtung, welch für die Außenansichten der Tragwerke genutzt wurden, mussten statt der normalen 3 Einzelbilder bis zu 7 Einzelbilder gemacht werden, um die dunkelsten Ecken auch noch "mit Zeichnung" darzustellen. Die resultierenden Bilder haben einen Dynamikumfang von ca. 20 Blendenstufen!
In Schächten, unbeleuchteten Räumen und Tunneln musste die Beleuchtung vollständig per Hand erfolgen. Die mobile Stromversorgung besteht aus einer Art Bausatzsystem. Sie enthält Akkus, Handsender und passende Empfänger mit Fernschaltern, DC/AC-Wandler (erzeugen 220 Volt aus der Akkuspannung), Notbeleuchtungslampen des Bunker (mit Netzstecker versehen) und umgebauten Handlampen, in die statt der normalen Leuchtmittel 12V Halogenlampen eingebaut wurden (1 x 50 Watt Diffus und 1 x 35 Watt Spot). Alle Einzelteile können beliebig kombiniert werden, so dass insgesamt 4 unabhängige Beleuchtungspakete den jeweiligen Anforderungen gerecht werden können.
 
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