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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

Start Informationen BBN e.V.
Über den BBN e.V. - Berliner Bunker Netzwerk PDF Print E-mail
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Öffnung des ZGS 14Der BBN e.V. (Berliner Bunker Netzwerk) wurde 2002 gegründet, um unter- und oberirdische Schutzbauwerke zu erforschen und diese Objekte zu dokumentieren, zu katalogisieren und zu sichern, sowie sie virtuell oder in Realität der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu den Mitgliedern zählen Fotografen für Spezialfotografie sowie Fachleuten aus verschiedenen handwerklichen Bereichen und der IT-Branche. Einen Namen machte sich der Verein über die Landesgrenzen hinweg mit der Sicherung und Dokumentation der Ausweichführungsstelle des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, dem Objekt 17/5001 (Honecker-Bunker) bei Prenden im Land Brandenburg, sowie der Öffnung und ersten öffentlichen Begehung des Zentralen Gefechtsstandes 14 der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung der DDR, dem „Fuchsbau“ bei Fürstenwalde im Land Brandenburg (Bild rechts). Viele kleinere Aktionen runden das Gesamtbild ab.

Seit Dezember 2003 arbeitet der BBN e.V. ehrenamtlich mit den Berliner Forsten zusammen. Bei der gemeinsamen Wiederherstellung des Verschlusses des Honecker-Bunkers konnte der Verein den hohen Aufwand und die Kostenintensität für das Land Berlin erkennen. Nachdem 2004 zum wiederholten Male ein illegaler Zugang zum Bunker geschaffen worden war, unterbreitete der BBN e.V. neue Vorschläge, wie der Verschluss kostengünstig und effektiv gestaltet werden kann, um das Bauwerk langfristig zu schützen und Personenschäden zu verhindern. Seit März 2005 sichern die Berliner Forsten und der BBN e.V. gemeinsam das Objekt 17/5001. Neben dem zusätzlichen Einbau von Sicherheitsverschlüssen findet auch eine personelle Überwachung des Bauwerkes statt.

Zusätzlich zur Sicherung erstellt der BBN e.V. eine ausführliche technische und fotografische Dokumentation des Bunkers 17/5001. Um dem starken öffentlichen Interesse Rechnung zu tragen, hat der Verein ein Konzept entwickelt, welches eine virtuelle Besichtigung des Bunkers ohne Gefahren ermöglicht. Zwar kann die Dokumentation das Bauwerk natürlich nicht ersetzen, aber sie bietet auch Vorteile. So kann beispielsweise absolut jeder Bereich des Bunkers betrachtet werden, ohne dass man die teilweise abenteuerlichen Zugänge entlang klettern oder krabbeln müsste. Auch gibt es in vielen Bereichen des Honecker-Bunkers kein Licht. Diese Bereiche wurden für die Aufnahmen aufwendig beleuchtet. Einige einzelne Panoramen finden Sie bereits unter der Rubrik Die Panoramen.

 
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