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So sieht es in Erich Honeckers Atombunker aus

von Michael Klug

Die unterirdische Anlage ist mehrere Stockwerke hoch - ein Bunker, in dem die DDR-Staatsführung unterkommen sollte, das technisch aufwendigste Bauwerk im gesamten Ostblock. Der Beton-Brocken kann ab August erstmals besichtigt werden. Aber nur für drei Monate - dann wird er endgültig geschlossen. Morgenpost Online zeigt, wie es drinnen aussieht.

Es ist nur eine Legende, doch sie passt zu dem Ort. Keine zwanzig Minuten, so erzählen es ehemalige Wachsoldaten, soll Erich Honecker im Atombunker von Prenden gewesen sein. Mit sichtbarem Unbehagen habe er den Ort nordöstlich von Berlin betrachtet und sei dann in Richtung Stadt enteilt. Im Falle eines Atomschlags hätten Honecker und sein SED-Politbüro fast zwei Wochen lang in dem Betoncontainer unter Kiefernwäldern ausharren müssen. Erst dann wären sie mit Spezialfahrzeugen zum nächstgelegenen Flugplatz gebracht und ausgeflogen worden.

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Zu Gast in Erich Honeckers Atombunker

Alexander Kruse

Prenden. 84 000 Tonnen Beton sollten Erich Honeckers Überleben sichern. Heute steht der Bunker, der für den DDR-Staatschef gebaut wurde, unter Denkmalschutz. Ende des Jahres wird er geschlossen und verplombt. Doch erst mal steht er ab August Neugierigen offen. Ein Besuch in 24 Metern Tiefe.

15 Minuten hat Erich Honecker es in seinem Superbunker ausgehalten, dann musste er raus. An die Luft, ans Tageslicht! Dabei hatte man versucht, es ihm so angenehm wie möglich zu machen, 24 Meter unter der Erde, umgeben von 84 000 Tonnen Stahlbeton. Sogar an einen Blümchenvorhang in der Dusche für radioaktiv Verseuchte wurde gedacht.
Was den damaligen Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrats (NVR) der DDR am 13. Dezember 1983 bei der feierlichen Einweihung des technisch aufwändigsten Bauwerks innerhalb des Ostblocks so schnell wieder an die Oberfläche getrieben hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Fest steht, dass Honecker den 30 Kilometer nordöstlich von Berlin gelegenen „Bunker 17/5001" nach diesem Tag nie wieder betreten hat. Es gab ja auch keinen Grund dazu. Zum atomaren Angriff auf die DDR, bei dem das Bauwerk ihm und etwa 400 NVR-Mitarbeitern und SED-Funktionären 14 Tage lang das Überleben gesichert hätte, ist es nie gekommen.

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German bunker tour offers return to cold war

A bunker designed to shelter 400 people for two weeks – including the leader of the former East German state – opens for tours in August.

By Naomi Kresge | Correspondent of The Christian Science Monitor

Prenden, Germany - At a forlorn bus stop 45 minutes outside Berlin, a faded schedule lists service to the suburbs. Voices drifting out of a workshop are the only signs of life in this 500-person town.

Nothing indicates that in the forest just a few hundred yards away is an underground bunker built to save elite East German leaders from a nuclear attack. The concrete-and-steel structure serves as a powerful reminder of the prospect of mutually assured nuclear annihilation when the US and USSR faced off in Berlin during the cold war.

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Honeckers Endzeit-Zentrale

Jens Blankennagel

Berlin lässt den einstigen DDR-Regierungsbunker dicht machen - sein Pendant im Westen dagegen ist ein gefragtes Museum

AHRWEILER/PRENDEN. Steile Hänge, dichte Eichenwälder, Weinberge und zahllose Wanderwege - es ist idyllisch-schön im Tal der Ahr. Seit Generationen zieht es nicht nur Einheimische zu Ausflügen an den Nebenfluss des Rheins. Seit März wollen vielen Besucher dort nun auch noch unter die Erde. Denn 25 Kilometer südlich der alten Bundeshauptstadt Bonn kann man eines der bestgehüteten Geheimnisse des Kalten Krieges besichtigen: den Regierungsbunker. In dieser Betonfestung tief im Weinberg sollten 3 000 Führungskräfte der alten Bundesrepublik samt Entourage einen Atomschlag überleben. Die unterirdische Kleinstadt wurde in den vergangenen Jahren leergeräumt, "rückgebaut" und verschlossen. Übrig blieb ein 203 Meter langer Tunnel mit Eingangsschleuse und ein Museum. "Wir haben seit Anfang März bereits 20 000 Besucher", sagt Heinrich Weitzels vom Heimatverein Alt-Ahrweiler, dessen 40 ehrenamtliche Mitglieder den Bunker betreuen. "Wir sind zufrieden mit den Besucherzahlen."

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Honeckerbunker wird Ende 2008 verschlossen

Pressemitteilung des BBN e.V.

Dokumentationsarbeiten im Bauwerk beendet
Einmalige Besichtigungsmöglichkeit des Bunkers

Anfang Juli 2008 beginnt der BBN e.V. in Zusammenarbeit mit den Berliner Forsten mit der Wiederherstellung des Verschlusses des Honeckerbunkers. In das seit 2003 unter Denkmalschutz stehende Bauwerk wurde in der Vergangenheit mehrfach eingebrochen. Die ehemalige Ausweichführungsstelle des Nationalen Verteidigungsrates der DDR ist eines der bedeutendsten Relikte des Kalten Krieges. Durch den Verschluss wird der Bunker vor weiteren Zerstörungen geschützt und es wird der Verkehrssicherungspflicht nachgekommen.

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