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Über den BBN e.V.

Der BBN e.V. (Berliner Bunker Netzwerk) wurde 2002 gegründet, um unter- und oberirdische Schutzbauwerke zu erforschen und diese Objekte zu dokumentieren, zu katalogisieren und zu sichern, sowie sie virtuell oder in Realität der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu den Mitgliedern zählen Fotografen für Spezialfotografie sowie Fachleuten aus verschiedenen handwerklichen Bereichen und der IT-Branche. Einen Namen machte sich der Verein über die Landesgrenzen hinweg mit der Sicherung und Dokumentation der Ausweichführungsstelle des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, dem Objekt 17/5001 (Honecker-Bunker) bei Prenden im Land Brandenburg, sowie der Öffnung des Zentralen Gefechtsstandes 14 der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung der DDR, dem „Fuchsbau“ bei Fürstenwalde im Land Brandenburg (Bild rechts). Viele kleinere Aktionen runden das Gesamtbild ab.

Seit Dezember 2003 arbeitet der BBN e.V. ehrenamtlich mit den Berliner Forsten zusammen. Bei den ersten gemeinsamen Versuchen den Verschluss des "Honecker-Bunkers" wiederherzustellen, konnte der Verein den hohen Aufwand und die Kostenintensität für das Land Berlin erkennen. Nachdem 2004 zum wiederholten Male ein illegaler Zugang zum Bunker geschaffen worden war, unterbreitete der BBN e.V. neue Vorschläge, wie ein temporärer Verschluss kostengünstig und effektiv gestaltet werden könnte, um das Bauwerk zu schützen und Personenschäden zu verhindern. Seit März 2005 sicherten die Berliner Forsten und der BBN e.V. gemeinsam den Bunker 17/5001. Neben dem zusätzlichen Einbau von Sicherheitsverschlüssen und Einbruchmeldeanlagen, fand auch eine personelle Überwachung des Bauwerkes statt.

Zusätzlich zur Sicherung erstellt der BBN e.V. eine ausführliche technische und fotografische Dokumentation des Bunkers 17/5001. Die fotografischen Arbeiten im Bauwerk wurden zwischen Januar 2007 und August 2008 durchgeführt. Um dem starken öffentlichen Interesse Rechnung zu tragen, hat der Verein ein Konzept entwickelt, welches eine virtuelle Besichtigung des Bunkers im Internet ermöglicht. Zwar kann die Dokumentation das Bauwerk natürlich nicht ersetzen, aber sie bietet auch Vorteile. So kann beispielsweise absolut jeder Bereich des Bunkers betrachtet werden, ohne dass man die teilweise abenteuerlichen Zugänge entlang klettern oder krabbeln müsste. Auch gibt es in vielen Bereichen des Schutzbauwerks kein Licht. Diese Bereiche wurden für die Aufnahmen aufwendig beleuchtet. Einige Panoramen aus der Anfangszeit der Dokumentation finden Sie unter der Rubrik Die Panoramen.

Durch die weitere Konzentration auf das Thema "Bunker 5001", entstand einige Zeit nach den öffentlichen Begehungen 2008 der Verein "Bunker 5001 e.V.", in welchem parallel die Arbeit zur Dokumentation und weitere Maßnahmen innerhalb des "Projekts 5001" vorangetrieben werden.

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