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Erhaltungswert der Liegenschaft und des Bunkers 17/5001

Oft werden wir gefragt, warum der Bunker nicht "einfach für Besichtigungen offen gelassen wurde". Unabhängig von einer Antwort (die Sie hier finden), besteht am Erhaltungswert des Schutzbauwerks demnach offensichtlich kein Zweifel. Jeder der den "Bunker 17/5001" von innen gesehen hat, oder sich etwas genauer mit unserem virtuellen Rundgang auseinandergesetzt hat, befürwortet die museale Nutzung dieser einmaligen Anlage.

Etwas anders sieht es schon bei der Liegenschaft aus, die den Bunker umgibt. Das so genannte "Objekt 17/5001" ist das Kasernengelände rund um das Schutzbauwerk. Im Wesentlichen umfasst es 6 mehrstöckige Plattenbauten, 1 großes Küchengebäude, 4 Hallen, 1 Turnhalle, 4 Baracken und rund 10 kleinere Bauwerke. Vermutlich ist es die Menge an Gebäuden, die viele Menschen zurückhaltend reagieren lässt. Hier hören wir oft Sätze wie "Das kann man ja nur noch alles abreißen". Dies wäre allerdings in zweierlei Hinsicht zu kurz gedacht.

Zum einen ist das "Objekt 17/5001" genau wie der Bunker ein wichtiges Zeitzeugnis und ein einzigartiger Ort auf dieser Welt. Von hier sollte für den Ernstfall im Kalten Krieg die Führung eines Landes erfolgen, welches direkt an der ehemaligen Konfrontationslinie in Europa lag. Alle Gebäude der Liegenschaft stehen hiermit in direktem Zusammenhang und dienten der Unterhaltung des Bunkers 17/5001. Das Schutzbauwerk wäre ohne das Gelände nicht sinnvoll nutzbar gewesen und man erkennt schon hier den Aufwand und die Ernsthaftigkeit, mit der man sich um die damalige Problematik Gedanken gemacht hat.

Zum anderen wollen wir den "Bunker 17/5001" dauerhaft nutzbar machen. Zusammen mit der Liegenschaft sollen neben einem Museum auch Angebote für Kultur, Bildung und Freizeit die Grundlage für eine langfristige, selbsttragende Nutzung schaffen. Erst in der Gesamtheit der verschiedenen Möglichkeiten ergibt sich eine ausreichende Vielfalt, welche ein dauerhaftes Interesse bei Besuchern und in der Öffentlichkeit etabliert. Die Kombination des Kernthemas "Kalter Krieg" mit verschieden Themenbereichen des täglichen Lebens schafft hierfür eine solide Grundlage. Außerdem werden so eventuelle Vorbehalte gegenüber diesem schwierigen Themas leichter abgebaut und die Auseinandersetzung mit der nahen Vergangenheit erleichtert.

Hinzu kommt, dass die wesentlichen Ursachen, welche zum Bau des Bunkers geführt haben, in ihren Grundzügen in vielen Bereichen des menschlichen Miteinanders vorhanden sind. Ängste und Konflikte sowie Möglichkeiten zu deren Lösung gibt es im Kleinen wie im Großen und über alle Zeiten verteilt. Von daher können Verbindungen zur jüngsten Geschichte und der Rolle des Objekts 17/5001 aufgezeigt werden und weitere Denkanstöße entstehen. Neben der naheliegenden Schlussfolgerung, dass so etwas wie der "Kalte Krieg" oder das Wettrüsten in Zukunft vermieden werden sollten, können Parallelen zu heutigen Situationen und zum eigenen Verhalten gezogen werden.

Auf diese Art kann aus den Verstrickungen der Vergangenheit, welche zum Bau des Objekts und Bunkers 17/5001 führten, im Nachhinein doch ein positiver Nutzen gezogen werden. Auch deshalb setzen wir uns für den Erhalt der Liegenschaft und des Schutzbauwerks ein und bitten Sie daher um Ihre Unterstützung.

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