Achtung, Privatbesitz

Das Objekt 5001 ist in Privatbesitz. Ein unbefugtes Betreten ist untersagt. Bitte vermeiden Sie dies!

! Bitte respektieren Sie,

dass wir noch keine öffentlichen Führungen anbieten. Dies wird erst in einigen Jahren möglich sein.

? Ausnahmen

sind nur bei berechtigtem Interesse oder großen Gruppen möglich. Der Bunker ist dauerhaft verschlossen.

! Bitte akzeptieren Sie,

dass alle anderen Anfragen ohne weiteren Bezug bis auf Weiteres abgewiesen werden müssen.

Wer hinter dem "Projekt 5001" steht

Hier finden Sie Personen und Organisationen, welche direkt am Projekt 5001 beteiligt sind oder waren. Die Abschnitte mit den neuesten "Teilnehmern" stehen oben.
Wenn Sie in der richtigen Reihenfolge lesen möchten, müssen Sie also von unten beginnen.

Durchgehend: Das Team

"Das Team" ist ein wandelbarer Begriff. Er umfasst all die Interessierten, welche sich auf verschiedenste Arten am Projekt beteiligen. Neue Menschen kommen dazu, andere gehen, so ist das Leben. Aber als Einheit, auch verteilt über die Zeit, hat dieses Team viel geschaffen. Hannes Hensel ist die treibende Kraft im Projekt 5001 - er ist Initiator und Projektleiter. Mehr über ihn erfahren Sie am Ende der Seite. Alleine hätte er nur wenig erreichen können, daher an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Mitstreiter!

Seit 2014: Objekt 5001 GmbH

Die Objekt 5001 GmbH übernimmt die Aufgabe der Verwaltung des ehemaligen Objekts 17/5001 und der Bereitstellung von Empfangsmöglichkeiten für Besucher. Darüber hinaus werden spätere Unternehmen zur Nutzung des Areals für Kultur, Bildung und Tourismus durch sie unterstützt. Die GmbH arbeitet wirtschaftlich, Geschäftsführer ist Hannes Hensel.

Seit 2010: Bunker 5001 e.V.

Vor den Begehungen im Jahr 2008 war die Dokumentationsarbeit hart. Es gab keinerlei Unterlagen, technische Informationen waren schwer zu bekommen und Zeitzeugen noch kaum bekannt. Dies änderte sich mit Beginn der Begehungen fast schlagartig. Neben vielen Anderen, hat sich hier auch der Kontakt zu Jürgen Freitag ergeben, dem stellvertretenden Bauwerkskommandanten, der von der Bauzeit bis kurz vor der Wiedervereinigung für den Bunker zuständig war. Mit ihm und Anderen konnten große Teile der Originaldokumentation wiederentdeckt werden und technische Informationen gab es plötzlich aus erster Hand.

Aufgrund der verstärkten Konzentration auf das Bauwerk 17/5001, wurde im April 2010 der Verein "Bunker 5001 e.V." gegründet. Seitdem haben sich die Mitglieder mit der Digitalisierung der Originaldokumente und der Beschreibung der technischen Zusammenhänge beschäftigt. Auch wenn dies noch nicht öffentlich zur Verfügung steht, ist der Großteil dieser Arbeit bereits getan. Die abschließende Präsentation im Internet steht aber noch aus.

Aber das "Gebäude" der Gesamt-Dokumentation ruht neben dem virtuellen Rundgang, den digitalisierten Originaldokumenten und der technischen Beschreibung noch auf einer vierten "Säule". Dies ist der Erfahrungsbericht von Jürgen Freitag in Form eines Buches. Zusammen mit Hannes Hensel hat er sich daran gemacht seine Erlebnisse und die damalige Sicht auf die Dinge aufzuschreiben, um sie der Nachwelt zu erhalten. Im Buch "Honeckers geheimer Bunker 5001" kann man aus erster Hand erfahren, welche Beweggründe zum Bau dieses Bunkers und vieler anderer Bauwerke geführt haben. Außerdem gibt es Informationen zu den technischen Besonderheiten der Anlage und eine Menge Geschichten und Anekdoten.

Seit seinem Bestehen hat der Verein Bunker 5001 e.V. viele Mitglieder gewinnen können und setzt seine Arbeit für den Bunker und das Objekt 17/5001 fort. Und auch viele Andere, welche nicht dem Verein angehören, unterstützen uns und packen mit an. Vielen Dank an alle Mitstreiter!

Seit 2002: Hannes Hensel

Im Jahr 2002 begann sich Hannes Hensel für den Bunker 17/5001 zu interessieren. Er war damals Mitglied im BBN e.V. und im Berliner Unterwelten e.V. - beides Vereine, welche sich mit geschichtsträchtigen unterirdischen Anlagen und Bunkern beschäftigen. Aber auch lange vor dieser Zeit war er fasziniert von solch geheimnisvollen Bauten. Ob als Kind in einem Weltkriegsbunker auf dem Nachbargrundstück oder als gerade Volljähriger auf Anlagen der sowjetischen Streitkräfte - die Neugier ließ ihn nicht los.

Im Laufe der Zeit wurde aus der jugendlichen Abenteuerlust mehr und mehr nachdenkliches Geschichtsbewusstsein. Und immer mehr rückten die Bauten und Hinterlassenschaften des Kalten Krieges in den Vordergrund seines Interesses. Wenn man so viel Aufwand sieht, betrieben wegen eines Krieges, der ja eigentlich gerade NICHT stattfand, wird einem bewusst, dass auf beiden Seiten eine Menge Misstrauen und Angst geherrscht haben muss.

Am beeindrucksten für ihn war dann schlussendlich der Bunker 17/5001. Dort, in der Dekontaminationsschleuse stehend, konnte man quasi fühlen, was all die Jahre zuvor permanent "in der Luft gelegen" hat. Und dieser Möglichkeit des Begreifens des Kalten Krieges widmet er heute seine Arbeit. Es gilt, den Bunker und das Gelände 17/5001 für die Nachwelt zu erhalten und zu erschließen. Daher setzt sich Hannes Hensel für eine nachhaltige museale und touristische Nutzung des Objektes 17/5001 ein.

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