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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Alle Theorie ist grau. Daher suchen wir Zeitzeugen, welche am oder im Bunker 17/5001 gearbeitet haben. Auch Personen, die auf andere Art mit dem Bauwerk zu tun hatten, sind für uns von Interesse. Wir möchten nach Möglichkeit alle noch verfügbaren Informationen sammeln und in ihrer Gesamtheit der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Arbeitsbuch für Diensthabende Es ist uns bekannt, dass viele "Ehemalige" immer noch Schwierigkeiten damit haben, die damals streng geheimen Informationen mit Anderen zu teilen oder gar zu veröffentlichen. Oft hören wir auch die Aussage, dass die betreffende Person nichts mehr damit zu tun haben will und mit dem Thema abgeschlossen hat. Aber bedenken Sie folgendes: Die damalige Zeit und Situation des Kalten Krieges war ein ganz besonderer Abschnitt der Geschichte. Um interessierten Menschen der nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Brisanz der damaligen Zeit zu geben, ist kaum etwas besser geeignet, als Berichte und Informationen aus erster Hand. Und alles, was die Betroffenen "für sich behalten", ist über kurz oder lang verloren.

Wir bemühen uns intensiv, durch die fotorealistische 3D-Dokumentation des Bauwerks und der Beschreibung der technischen Abläufe einen guten Eindruck über das Objekt 5001 und die geschichtlichen Zusammenhänge zu geben - aber zur damaligen Zeit haben viele von uns noch im Sandkasten gespielt und der Ausdruck "Kalter Krieg" bedeutete nicht viel, als man noch Kinderbücher las. Wenn man heute die Gelegenheit hat, mit Zeitzeugen zu sprechen, erzählen diese auf ihre persönliche Art und Weise die Dinge des damaligen Alltages solcher Anlagen. Dadurch bekommen die Vorstellungen in den Köpfen der Zuhörer Formen und Farbe. Oft ist den Erzählern dies gar nicht bewusst und sie sagen etwas wie "Aber das ist ja schon lange her und interessiert vermutlich niemanden" und wollen schon aufhören zu sprechen. Weit gefehlt! Es ist interessant! Wie ein guter Geschichtsfilm, der spannend gemacht ist, aber die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegelt.

Erzählen Sie davon! Zeigen Sie Fotos! Teilen Sie Informationen!

Die Geheimhaltung ist schon lange aufgehoben und Informationen können frei mitgeteilt und veröffentlicht werden. Wir geben Ihnen die Möglichkeit, dies zu tun. Entweder anonym oder gerne auch mit Nennung der Quellen, möchten wir einen Bereich für Zeitzeugen auf dieser Website einrichten, in dem wir die entsprechenden Informationen sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Hierzu suchen wir im Wesentlichen:

  • Persönliche Berichte durch "Ehemalige" zu Alltag, technischen Abläufen und geschichtlichen Zusammenhängen
  • Fotos, Zeichnungen, Pläne oder Skizzen von der Anlage und dazugehörigen Objekten
  • Tondokumente oder Videoaufnahmen von der Anlage und dazugehörigen Objekten
  • Hinweise auf Verantwortliche aus der damaligen Zeit, die wir in Absprache mit Ihnen kontaktieren dürfen
  • Verantwortliche für das Bauwerk oder Teilbereiche der Anlage, die uns vor Ort besuchen möchten
  • Weitere Informationen, welche hier nicht aufgeführt sind
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt treten, um zum Gesamtbild des "Honecker-Bunkers" beizutragen. Schreiben Sie uns an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder rufen Sie uns an unter +49 (0)151 5045 5001. Wir behandeln alle Informationen auf Wunsch vertraulich. Veröffentlichungen erfolgen nur mit Ihrer Erlaubnis, entweder in anonymisierter Form oder gerne auch mit mehr oder weniger detaillierter Nennung der Quelle.

Es wäre schön, von Ihnen zu hören! 

 
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