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Zeitzeugen gesucht!

Sollten ehemalige Mitarbeiter des Komplexes 5000 hier lesen, dann würden wir uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Im Rahmen der Dokumentation gibt es noch viele offene Fragen, für die Hilfe benötigt wird. Sie erreichen Jürgen Freitag über die E-Mail Adresse jfreitag@bunker5001.com. Hinweise werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Aktuelles
Vortrag in der Bunker- und Bücherstadt Wünsdorf PDF Print E-mail
Written by Jürgen Freitag   
Saturday, 07 January 2012 13:18
There are no translations available.

Ein Hinweis für alle Freunde und Interessierte des Bunkers 5001. Im Rahmen der „Militärgeschichtlichen Abende“ wird am 27.01.2012 um 19.00 Uhr in der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf, ein Vortrag zum Thema Der „Honecker-Bunker“ in Prenden – Legende und Wirklichkeit organisiert. An Hand von Originalfotos, Dokumenten und eigenen Erinnerungen, wird die Geschichte und Funktion dieses einmaligen technischen Denkmals von einem Zeitzeugen (Jürgen Freitag) beleuchtet.

Weitere Informationen sind auf http://www.buecherstadt.com/de/news/ External link abrufbar.

 
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Spurensuche, Fortsetzung PDF Print E-mail
Written by Jürgen Freitag   
Friday, 02 December 2011 14:42
There are no translations available.

Eine Exkursion zum "Fuchsbau"

Lastenzugang AltbauEtwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit sich ein Großteil der Vereinsmitglieder und Interessierte in Rüdersdorf trafen. Damals konnte ich nur an Hand von Dokumenten und Erinnerungen, durch das „Objekt Traube“, die ehemalige Hauptführungsstelle des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, führen. An diesen Tag und das anschließende arbeitsreiche Jahr, erinnerte ich mich, als ich am letzten Sonnabend über die Autobahn in Richtung Fürstenwalde fuhr. Viel ist seit dem September 2010 geschehen. Das Buch über das Objekt 5001 (Honeckerbunker) ist erschienen und hat schon viele interessierte Leser gefunden. Da dieses Objekt gegenwärtig nicht begehbar ist, versuchen die Mitglieder unseres Vereins, dieses Manko mit einer aussagekräftigen Dokumentation auszugleichen. Der virtuelle Rundgang durch die 5001 External link, hat schon ordentlich Gestalt angenommen und wer noch nicht dort vorbeigeschaut hat, sollte es nachholen.

Aber es gab auch Bunkerarbeit zum Miterleben und Anfassen. Das kann in den Berichten zur Öffnung der abgesetzten Sendestelle (Objekt 5002) nachgelesen werden. Im Sommer des Jahres 2011 gab es für Bunkerenthusiasten wieder einen Höhepunkt: die Führungsstelle der Volksmarine bei Tessin External link wurde durch Claus Funke (unterstützt auch durch den Bunker 5001 e.V.) für einige Monate geöffnet. Viele Vereinsmitglieder waren zum Schauen vor Ort und einige packten auch tatkräftig mit an. Diese beiden Objekte gehören aber, im Gegensatz zur "Traube", schon zur nächsten Generation von Bunkeranlagen, den Grabenschutzbauwerken. Beim Objekt in Tessin (Inbetriebnahme Anfang der 1970er Jahre) handelt es sich um das zweite große Schutzbauwerk (das erste war das Objekt 16/017 bei Hennickendorf), das von Ingenieuren und Technikern der DDR, unter Nutzung der sowjetischen Erfahrungen, projektiert und errichtet wurde. Der Komplex 5000 mit seiner abgesetzten Sendestelle wurde einiges später, 1983 in Betrieb genommen.

Zugangstunnel vom KopfbauDie Anfänge des Bunkerbaus in der DDR lagen aber zeitlich deutlich früher und auch daran erinnerte ich mich. Bei unseren Recherchen zur Dokumentation stießen wir auf das Protokoll des Nationalen Verteidigungsrates der DDR aus dem Jahr 1962. Der Punkt 6 der Tagesordnung beschäftigte sich mit der Schaffung von Führungsstellen. Hier referierte der Minister für Nationale Verteidigung, Heinz Hoffmann, über die Zielstellung, drei alte untertägige Anlagen als Führungsstellen auszubauen (Dokument unter WebID 301 einsehbar). Es wurden neben der Anlage in Geltow, auch Rüdersdorf und Fürstenwalde benannt. Nachdem ich Rüdersdorf in fast zehn Jahren eigen Erleben kennenlernte, war ich auf das, im Juni 2011, wiedereröffnete Objekt "Fuchsbau" in den Rauener Bergen gespannt. Genauso ging es sicherlich den Vereinsmitgliedern, die sich unserer Exkursion angeschlossen hatten.

Dieses Objekt wird seinen Besuchern als Bunkeranlage Fuchsbau bzw. ZGS 14 (Zentraler Gefechtsstand) vorgestellt. Schon der Name zeigt die Besonderheit dieser Bunkeranlage. Sie besteht nämlich aus Alt- und Neubau. Das Dokument des NVR bezog sich auf den Altbau und in der DDR wurde der Name Fuchsbau möglichst umgangen, denn bei dieser Bezeichnung handelte es sich um den Namen der ehemaligen Nachrichtenzentrale der SS. Doch wenn man dem technischen Denkmal gerecht werden will, muss auch dieser Teil der Geschichte betrachtet werden. Ich spare mir weitere Einzelheiten zur Geschichte und Funktion des Bunkers, dass kann der interessierte Leser besser und umfangreicher auf der Website www.bunkeranlage-fuchsbau.de External link, nachlesen. Ich möchte nur noch einige persönliche Eindrücke anmerken. Der verwinkelte Eingang macht dem Namen des Objektes alle Ehre. Der Besucher fühlt sich tatsächlich in die enge Röhre eines Fuchsbaues versetzt. Bei mir weckte das die Erinnerung, an den engen verschlungenen Schleusenbereich und einige Lüftungsstollen der "Traube". Auch das System der durch Quergänge verbundenen Stollen, lässt große Ähnlichkeit in der Konstruktion erkennen. Allerdings waren die Gänge und Räumlichkeiten im Nutzungsbereich der "Traube", um einiges größer angelegt. Nach dem Durchstreifen der Röhren des alten Bunkers und den Erläuterungen vom Begleitenden ehemaligen Chefdispatcher, war der Übergang zum Neubau erreicht. Dieser ist über einen Tunnel zugänglich und hier schließt sich ein Grabenschutzbauwerk moderner Bauart an.

FührungssaalAuch wenn die Erinnerungen an frühere Jahre eine eigene Betrachtungsweise förderten, bin ich davon überzeugt, dass auch unsere Vereinsmitglieder viele Eindrücke mitnehmen konnten. Dazu trugen auch die sachlichen und informellen Erläuterungen von Achim Pötsch bei. Ich möchte im Namen aller Beteiligten ihm und der "wieder neu" im Bauwerk tätigen Gruppe von ehemaligen Technikern für ihr Entgegenkommen danken und freue mich auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen, J. Freitag

Fotos: Denny Müller

 
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MV Juni 2011 PDF Print E-mail
Written by Hannes Hensel   
Sunday, 05 June 2011 08:00
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Am 24.06.2011 findet die Mitgliederversammlung des Bunker 5001 e.V. um 17:00 Uhr in der Paul-Robeson-Str. 15 statt. Vereinsmitglieder werden noch einmal separat durch eine Rundmail benachrichtigt. Gäste können in Ausnahmen nur mit VORHERIGER ANMELDUNG teilnehmen.

Folgende Themen werden besprochen:
- Weiterführung der Online-Dokumentation, nächste Schritte
- Vorbereitungen und Mitarbeit an der Online-Dokumentation, Mithilfe
- Materialbeschaffung (legal!) für zukünftige Belange, und was damit gemeint ist
- Beratung / Meinungsäußerungen zu weiteren Vereinstätigkeiten: Im Speziellen würden wir gerne mit euch beraten, ob vermehrt Vereinstouren angeboten werden sollen. Dies auch zu "5001 fremden Objekten" und mit der Vorgabe, etwas bessere Möglichkeiten zu schaffen (mehr Zeit, mehr sehen, eben "spezial"), gerne auch von Mitgliedern organisiert oder auf eure Vorschläge hin - unter anderem ergibt sich in der zweiten Hälfte des Jahres auch noch eine interessante Möglichkeit. Mehr dazu auf der Versammlung, persönlich bei Jürgen oder wenn es klappt und soweit ist, per Rundmail von uns.

Anschließend findet wahrscheinlich noch ein lockeres Treffen eines Forums statt, dort wird bei Bedarf und Interesse noch ein wenig weiter gefachsimpelt. Siehe Beitrag 150 in http://www.sachsenschiene.net/forum/viewtopic.php?p=23641 External link .

Wenn es noch weitere Themenvorschläge oder -wünsche gibt, immer her damit! Bitte per Mail oder telefonisch an Hannes oder Jürgen - oder einfach an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it .

Mit besten Grüßen, der Vorstand

 
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3D-Modelle PDF Print E-mail
Written by Hannes Hensel   
Tuesday, 22 February 2011 23:22
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Seit einiger Zeit arbeiten verschiedene Vereinsmitglieder und befreundete Personen an der Erstellung von 3D Modellen des Bunkers 17/5001. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Zeit und Geduld erfordert.

TW3 Stirnseite

PKU Modell

Inwiefern die entstehend Ergebnisse veröffentlicht werden können, ist noch nicht geklärt, eine Version ist aber für die Präsentation im Internet gedacht. Dieses Modell wird erstellt von Szabolcs Kizmus aus Ungarn. Nachdem wir ihn mit allen möglichen und unmöglichen Unterlagen versorgt haben, hat er uns vor Kurzem mit ersten Ergebnissen beeindruckt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Vergleich Modell / Realität

Es ist dies das erste Teilmodell des Tragwerkes 3 (Dispatcher, UG3). Anbei ein paar Impressionen. Das endgültige Modell braucht noch Zeit, aber auch hier gilt: Was lange währt, wird gut - wie man sieht...

Mit freundlicher Genehmigung:
By courtesy of:
Szabolcs Kizmus

Und noch ein Nachschlag:
Heute wurde das erste doppelstöckige Tragwerk fertig. Es handelt sich um das Größte der insgesamt 6 an PKU aufgehängten Tragwerke im Bunker. Entsprechend hoch war der Arbeitsaufwand und umso erstaunlicher das Ergebnis. Wir sind schlicht beeindruckt!
Wir zeigen hier vorerst nur Ausschnitte, werden aber in einiger Zeit das komplette Modell zur Verfügung stellen. Hierfür wird noch nach der optimalen Präsentation gesucht und wenn möglich soll auch eine Verknüpfung zu den Panoramen erfolgen, welche unmittelbar vor ihrer ersten Veröffentlichung stehen. (Wir hatten ja was vom 1. Quartal geschrieben, aber es ist wirklich "unglaublich" viel Arbeit. Aber "gleich"...)

TW4sample

 
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Aktion 5002 - Fortsetzung PDF Print E-mail
Written by Hannes Hensel   
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13.11.2010 - Zu!
Das musste ja so kommen, nun ist der Bunker wieder zu. Am 11. und 12. wurde der Zugangsbereich unter der Kernbohrung verschalt, mit Beton verfüllt und das verbliebene Erdloch aufgefüllt. Wieder mal eine traurige Arbeit. Aber dafür werden die ersten Panoramen bald zu sehen sein - immerhin ein Trost. Anbei noch ein paar Bilder vom Verschluss und als kleine Einstimmung, das erste Panorama unter der noch offenen Kernbohrung und von jedem Fotografen eins. Unter der Kernbohrung ohne Verschalung im Weg, aber im Hintergrund stehen schon die bereitgestellten U-Profile. Im Eingangsbereich des Bunkers haben wir auf vielfachen Wunsch wieder eine Blackbox / Zeitkapsel mit eingeschlossen, zu sehen auf dem ersten Bild...
Vielen Dank noch einmal an alle Helfer für die Unterstützung und für all die positiven Kommentare und Zuschriften!
Die letzten Grüße in diesem Abschnitt, H. Hensel

Bilder von Denny Müller

Vorfreude...

Drucklufttanks, fotografiert von Denny Müller

Dispatcher, fotografiert von Austen Spanka

Kabeleinführung, fotografiert von Hannes Hensel

04.11.2010 - Das Ende naht
Vor wenigen Tagen haben wir die Fotoarbeiten im Bauwerk beendet. Jetzt werden nur noch fehlerhafte Fotos nachgeholt, verschieden Dinge erledigt und Vorbereitungen zum Verschluss durchgeführt. Am nächsten Sonntag (7.11.) ist die letzte Möglichkeit für unsere Helfer und Vereinsmitglieder, das Bauwerk zu besuchen. In der Woche darauf wird der Bunker verschlossen. Auch hier haben wir viel erlebt und eine schöne Zeit verbracht - das Herz schmerzt mal wieder etwas. Aber "wat mut, dat mut". Und die Panoramen der 5002 werden zeitnah bearbeitet, daher kann man sich dort bald per Internet umschauen. Wir hoffen, die komplette 5002 Anfang nächsten Jahres online zu haben. In etwa zeitgleich mit den ersten Ergebnissen aus der 5001, dort arbeiten wir aktuell an der Schleuse und dem Küchenbereich. Mal schauen, wie schnell wir sind.
Nachtrag vom 05.06.2011: Tja, es verzögert sich mal wieder. Wenn Sie also mehr Panos aus der 5002 suchen, müssen wir Sie um Geduld bitten, wir konnten noch nicht einmal damit anfagen. Wir versuchen es jetzt aber endlich anzugehen - Zeit wird es ja...

Fotografische Kuriositäten12.10.2010 - Nix als Unsinn...
...haben unsere Fotografen im Kopf... ;)
Dafür machen sie aber gute Bilder. Ich sitze regelmäßig am Rechner und mache die Kontrolle und sehe "die 5002 virtuell entstehen".
Alles wird gut. (Zitat R.)
Gruß, H. Hensel

10.10.2010 - Ende in Sicht
Nach dem Abschluß der letzten Zuarbeiten (Elektroarbeiten abgeschlossen), einer kurzen Pause in den letzten Tagen und dem gestrigen Besuch einiger Interessierter vor Ort, geht es ab heute wieder mit den fotografischen Arbeiten weiter. Langsam aber sicher nähern wir uns dem Abschluß der Aufnahmen und damit dem Ende des Projektes. Noch ist nicht ganz klar, wann genau der Verschluss vorgenommen wird und was vorher noch zu erledigen ist, aber lange kann es nicht mehr dauern. Einerseits ist es natürlich schade, wenn das Bauwerk wieder verschlossen wird, aber anderseits auch gut, daß unser Unterfangen so gut voran schreitet. Ein wenig Karenzzeit haben wir ja noch, also schauen wir mal, was im letzten Abschnitt noch so ansteht...
Gruß, H. Hensel

21.09.2010 - Belüftung und Anderes
Heute haben wir neben weiteren Arbeiten im Bauwerk auch die Belüftung in Betrieb gehabt. Nach kurzen Überredungskünsten lief der Fortlüfter im Eingangsbereich wieder an und tat seinen Dienst. Es muss noch ein wenig an der Luftführung geflickt werden, aber im Prinzip haben wir eine funktionierende Belüftung durchs ganze Bauwerk.
Weiterhin wurden wieder einige Fehler in der Elektroanlage behoben und die Beleuchtung ausgebaut. Jetzt ist nur noch eine Stelle offen, dann ist tatsächlich jeder Bereich im Bunker beleuchtungstechnisch wieder in Betrieb. Bald geht uns die Arbeit aus - dann bleibt nur noch die Fotografie...
Alles in Allem wieder ein gelungener Tag mit viel Unterstützung durch die zahlreichen Mitstreiter. Danke dafür!
Gruß, H. Hensel

 
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